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Milena
Cotliar
(Sopran)
Wurde
in Moskau in einer Theaterfamilie geboren. Als
Kind spielte sie Klavier, studierte Gesang und Chordirigat.
Mit
15 Jahren bestand sie die Aufnahmeprüfung am berühmten Moskauer Gnesini-College,
wo sie weiter Dirigat, Klavier und Gesang studierte.
Danach
begann sie mit dem Studium an der Moskauer Musikakademie
bei den Professoren
Valentina Solntsewa und Natalia Golubewa , Correpetitorin der berühmten Elena
Obraszowa und an der Staatlichen Hochschule für Musik
Karlsruhe (Opernschule) bei den Professoren Ingrid
Haubold
und Mitsuko Shirai-Höll. Die junge Sängerin besuchte Meisterkurse
bei den Professoren Ernst Haefliger, Teresa Berganza, Marilyn Horn
und Alfonso Antoniozzi.
Im
Jahre 2001 nahm sie Unterricht bei der legendären Kammersängerin
Christa Ludwig und bekam von ihr die Empfehlung, die Partien von
Wagner und Strauss einzustudieren.
Während
des Studiums an der von Frau Prof. Renate Ackermann gegründeten Opernschule
unter der Leitung von Frau Prof. Alicia Munk, hat die
Absolventin die Partien Erda aus „Rheingold“, Waltraute aus
„Götterdämmerung“, Frikka aus „Walküre“, Ortrud
aus „Lohengrin“ von Wagner, Clytemnestra aus „Elektra“,
die Ariadne aus „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss, Margret
aus „Wozzek“ von Alban Berg und Frauenstimme aus „
Jakob Lenz“ von Wolfgang Rihm unter der Führung des ersten
Kapellmeisters und stellvertretenden GMD des Nationaltheaters Mannheim
Maestro Peter Sommer einstudiert. Szenische Darstellung von
„Elektra“ und „Ariadne auf Naxos“ erfolgte unter Leitung von
Herrn Prof. Wolfgang Quetes.
Im
Sommer 2003 sang sie bei ihren Diplomprüfungen Verdis Eboli, Jeanne
D`arc von Tschaikowsky,
Elettra von „Idomeneo“ , Dido in „Dido und Aeneas”
von Purcell und mit grossem Erfolg die Knusperhexe in Humperdinks
„Hänsel und Gretel“. Die junge Sängerin war dabei auch die erste
Studentin, die seit Gründung ( in 1988 ) der Opernschule
beim Abschluss das Diplom erhalten hat.
Zur
gleichen Zeit trat Frau Cotliar ununterbrochen auf St. Petersburger und
Moskauer Bühnen auf. Neben Mezzosopran-Partien wie Marfa in„Chowantschina”
von Mussorgsky und Marina in „Boris Godunov“,
Azucena in „Trovatore“ und Ulrica in “Maskenball”
von Verdi, trat sie als Katharina Imailowa in „Lady Macbeth von
Mzensk“ und Lisa in „Pique Dame“ im hochdramatischem Fach
auf.
Sie
stellte u.a. Dulcinea in „Don Quichote“ von Massenet, Olga
und Filippjewna in „Eugen Onegin“, Polina und
die Gräfin in „Pique Dame“ von Tschaikowsky dar.
Die
Sängerin trat zur selben Zeit in zahlreichen Konzerten in Deutschland,
Österreich und in der Schweiz auf. Im Herbst 2003 ist sie bei der
deutschen Erstaufführung von Rossinis Frühwerken für Koloraturalt
erfolgreich aufgetreten.
Frau
Cotliar interpretierte mehrere zeitgenössische Werke von Edesson
Denissov, Rodion Schedrin und Georgy Swiridov in Kammerkonzerten. Sie
stellte Jokasta in „Ödipis
Rex“ von Igor Strawinsky und die Hauptpartie in „Antigona“
von Carl Orff mit der Moskauer Philharmonie mit grossem Erfolg dar, mit
St. Petersburger Philharmonie trat die Sängerin in der 3. Symphonie von
Juri Ter-Osipov.
Im
Juni 2004 bekam sie eine Einladung von Maestro Valery Gergiev, sich
im Mariinsky Theater niederzulassen.
Während zwei Spielzeiten war sie Beteiligt
als Brangäne in Tristan und Isolde, als Abigaile in Nabucco
und als Ortrud
in Lohengrin. Sie studierte dort auch die Hauptpartie
von Strauss´“Elektra“ ein.
Im
März 2005 sang sie Olga in „Eugen Onegin“ und Eboli
in „Don Carlos“ am Theater der Bundesstadt Bonn
und am Deutschen Nationaltheater Weimar.
Am
Theater Dortmund ist sie als Erda
in „Rheingold“ unter der Leitung von Maestro
Arthur Fagen aufgetreten und war im Deutschland-Funk
von Thomas Voigt als eine „Entdeckung“ bezeichnet worden.
Im
Juni 2005 gewann die Künstlerin den Hauptpreis beim „Giullietta
Simionato“ Wettbewerb unter dem Patronat von Luigi Alva
in Castello di Belveglio bei Mailand.
Im Januar 2006 hat die Sängerin mit grossem Erfolg die Partie von Elektra in „Elektra“
von Richard Strauss unter der musikalischen Leitung von Maestro
Antony Hermus im Theater
Hagen dargestellt.
Im April 2006 trat sie bei
der Premiere von „The turn of the screw“ von Britten in St.
Petersburg im Mariinsky-Theater als Miss Jessel
in der Inszenierung von David Mc Vicar auf.
Repertoire
Purcell
„Dido und
Aeneas” Dido
Tshaikowsky
„
Pique Dame „ Lisa
« Jungfrau von
Orleans“ Jeanne Dárc
Musorgsky
„Boris
Godunov“ Marina Mnischek
“Chowantschina“
Marva
Verdi
“Maskenball”
Amelia
“Aida”
Aida
„Don
Carlos“ Eboli
“La
Forza del Destino” Leonora
“
Macbeth” Lady Macbeth
“Nabucco”
Abigail
“Trovatore”
Leonora
Richard
Wagner
„Lohengrin“ Ortrud
„Rheingold“ Frikka
„Walküre“ Frikka
„Tristan und Isolde“
Brangäne
„Tannhäuser“ Venus
Richard Strauss
„Elektra“ Elektra
„Ariadne auf Naxos“
Die Ariadne
Mozart
“Idomeneo“ Elettra
Humperdinck
„Hänsel &
Gretel“ Knusperhexe
Alban
Berg „Wozzek“ Margret
Karl
Orff
„Antigona“
Antigone
Strawinsky
“Oedipus Rex” Jocasta
Shostakovitch
“Lady Macbeth von Mzensk” Katharina Ismailowa
Wolfgang Rihm
“Jakob Lenz“ Frauenstimme
Benjamin
Britten
“The turn of the screw” Miss Jessel
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